HBCI
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Was bedeutet HBCI?
HBCI (Home Banking Computer Interface) ist der vom Zentralen Kreditausschuss (ZKA) beschlossene neue bundesweit verabschiedete Sicherheitsstandard für das Bankengewerbe im Bereich der Kundenselbstbedienung / Homebanking.
HBCI löst hiermit beim Homebanking die bekannte "PIN/TAN-Lösung" mittelfristig ab.
Worin besteht der Unterschied zwischen dem HBCI-Verfahren und dem PIN/TAN-Verfahren?
Im Gegensatz zum PIN/TAN-Prinzip sichert das HBCI-Verfahren Transaktionen über ein besonderes Verschlüsselungsverfahren.
Das sogenannte RDH-Verfahren - ein asymetrisches Verfahren zur Signatur auf Softwarebasis - sichert die Aufträge auf der Basis einer elektronischen Unterschrift (EU). Voraussetzung hierfür ist das Public-Key Verfahren.
Zur Absicherung der Transaktionen zwischen Kunde und Bank verwendet die Volksbank Krefeld als Legitimationsmedium eine Softwarelösung mit elektronischer Unterschrift (Diskette - RSA-basierend).
Die erforderliche Software
Um das HBCI-Verfahren für Ihre Konten einsetzen zu können, ist ein PC-Zahlungsverkehrsprogramm zwingend notwendig. Jedes Programm, welches die HBCI-Spezifikationen der Versionen 2.01 oder 2.1 unterstützt, kann genutzt werden.
Hierzu zählen z.B. Proficash, Homecash, Home cash lite oder auch Quicken und StarMoney)
DOWNLOAD-TIPP:
Auf unserer Downloadseite finden Sie u.a. Kurzanleitungen im PDF-Format für die Installation von HCBI mit Quicken 2000 und HBCI mit ProfiCash.
Die wichtigsten HBCI-Funktionen
Von den am Markt erhältlichen HBCI-Softwareprodukten werden die wesentlichen HBCI-Funktionen unterstützt.
Dies gilt für folgende Geschäftsvorfälle:
- Einzelüberweisung
- Sammelüberweisung (z.Zt. max. 100 Einzelposten)
- Einzellastschrift
- Sammellastschrift
- Umsatzabfrage
- Saldoabfrage
- Eine 2. Auftraggeber- und Empfänger-Adresszeile wird berücksichtigt (2 x 27 Stellen)
- 14 Verwendungszweckzeilen stehen zur Verfügung
Mit HBCI haben Sie Vorteile gegenüber dem bisherigen Banking-Verfahren:
Unabhängig vom Transportmedium - Der Austausch von Daten beschränkt sich nicht wie bisher auf den BTX-Dienst von T-Online, sondern können grundsätzlich auch über das Internet (unabhängig vom Onlinedienst) und über Funknetze übertragen werden.
Sicherheit - Die übertragenen Daten werden durch ein leistungsfähiges Signatur- und Verschlüsselungsverfahren gesichert.
Keine umständliche PIN/TAN-Verwaltung - Es wird nur noch ein Legitimationsmedium pro Bankverbindung benötigt.
Offline-Erfassung - Durch den Einsatz von HBCI-Softwareprodukten ist eine Offline-Erfassung von Konto-Transaktionen mit Datenaustausch über das Internet möglich.
Besonderheiten beim HomeBanking per HBCI-Verfahren:
- Je Bankverbindung ist eine Benutzerkennung notwendig.
- Für eine Verwendung von mehreren unterschiedlichen HBCI-Softwareprodukten ist i. d. R. für jede Software eine Benutzerkennung notwendig.
- Beim Defekt der Diskette mit der digitalen Signatur ist durch die Bank eine neue Benutzerkennung zu ermitteln.
Sie möchten Ihr Konto für das HBCI-Verfahren umstellen lassen?
Bitte nutzen Sie die Möglichkeit und füllen unser vorbereitetes
Freischaltformular vollständig aus. Sie erhalten dann in den nächsten Tagen die entsprechende Legitimation, um auf Ihr HBCI-fähiges Konto zuzugreifen.
